Innovation ist längst nicht mehr nur ein „Nice-to-have“, sondern eine strategische Notwendigkeit, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei reicht es jedoch nicht aus, lediglich technologische Trends zu verfolgen oder innovative Produkte zu entwickeln. Der Schlüssel für nachhaltigen Innovationserfolg liegt vielmehr in einer ganzheitlichen Herangehensweise, die auch auf diesen zwei zentralen Faktoren aufbaut: eine lebendige Innovationskultur und ein agiles Innovationsmindset. Zusammen mit einem strukturierten Innovationsmanagementsystem (IMS) nach ISO 56001 bilden sie das Fundament für ein zukunftsorientiertes Unternehmen.
Was ist das ganzheitliche Innovationsmanagement nach ISO 56001?
ISO 56001 bietet Unternehmen einen Rahmen, der es ermöglicht, Innovationsprozesse systematisch und strukturiert zu gestalten. Dieser internationale Standard geht über reine Prozessbeschreibungen hinaus und integriert die gesamte Organisation in den Innovationsprozess. Im Zentrum stehen folgende Elemente:
Doch so umfassend dieser Ansatz auch ist, er bleibt ohne die richtige Unternehmenskultur und das passende Mindset oft ineffektiv. Innovationskultur und -mindset sind entscheidende Antriebsfedern des ganzheitlichen Innovationsmanagements.
Innovationskultur: Das Rückgrat des Innovationsmanagements
Eine starke Innovationskultur ist mehr als ein Unternehmenswert – sie ist der Motor, der das Innovationsmanagement in Bewegung hält. Sie beeinflusst, wie offen ein Unternehmen gegenüber neuen Ideen ist, wie Risiken und Fehler wahrgenommen werden und wie flexibel es sich an neue Herausforderungen anpasst. Eine innovationsfreundliche Kultur entsteht nicht zufällig, sondern muss gezielt gefördert und Ihre Entwicklung idealerweise auch gemessen werden.
Führung und Engagement des Leadership Teams
Wechselwirkung mit Kultur und Mindset: Führungskräfte spielen eine entscheidende Rolle bei der Etablierung einer innovationsfördernden Kultur. Führungskräfte mit einem Innovationsmindset handeln als Vorbilder: Sie ermutigen ihre Teams, Risiken einzugehen und fördern kreatives Denken. Ohne eine solche Unterstützung der Führung kann das Innovationsmanagementsystem lediglich als formaler Rahmen wirken, ohne die notwendige Dynamik zu entwickeln. Es geht um Vertrauen und psychologische Sicherheit – beides essentiell für den Erfolg von Innovationsvorhaben. Die Haltung zu Innovation und Kollaboration kann gezielt verändert und entwickelt werden. Hierzu sind regelmäßige Interventionen über einen längeren Zeitraum notwendig, die bestimmte Verhaltensweisen fördern und andere abschwächen. Über eine AI-gestützte Plattform mit gezielten niederschwelligen Interventionen sowie persönliche Workshops gelingt dies mit dem Ansatz von OMIND, wobei die Plattform die kontinuierliche Veränderung des Mindset messbar und sichtbar macht.
Quelle: OMIND
Unterstützung des IMS:
Strategische Ausrichtung und Ziele
Wechselwirkung mit Kultur und Mindset: Es geht nicht darum, kurzfristig Erfolge zu liefern, sondern darum, Innovation strategisch und nachhaltig in die langfristigen Unternehmensziele einzubetten, um kontinuierliche Innovationen zu ermöglichen und Mehrwert zu schaffen. Unternehmen mit einer starken Innovationskultur integrieren Innovationsaktivitäten nahtlos in ihre Strategie und erkennen, dass Innovation auf allen Ebenen der Organisation notwendig ist, um zukunftsfähig zu bleiben. Konkret führt dies dazu, dass die Strategieentwicklung selbst bereits ein integrativer Prozess ist, der idealerweise alle Mitarbeitende einbindet. Dies führt zu einer viel stärkeren Identifikation der Mitarbeitenden mit Ihrem Unternehmen und einer viel größeren Klarheit über den eigenen Beitrag zur Gesamtaufgabe.
Unterstützung des IMS:
Ressourcen und Fähigkeiten
Wechselwirkung mit Kultur und Mindset: In einer innovationsfördernden Kultur werden die Entwicklung und Nutzung von Fähigkeiten priorisiert. Mitarbeitende mit einem echten Innovationsmindset suchen aktiv nach Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten, um ihre Fähigkeiten in Bereichen wie Kreativität, Problemlösung und technologischem Verständnis zu erweitern. Dies kann konkret bedeuten, dass Mitarbeitende sich aktiv an Innovation Challenges beteiligen, sich dabei über Abteilungsgrenzen vernetzen und auch für zukünftige Aufgabenstellungen ein “Lösungsökosystem” zur Verfügung haben. Das IMS kann nur dann effektiv sein, wenn Ressourcen bereitgestellt und innovative Fähigkeiten kontinuierlich aufgebaut werden. Ein starkes Innovationsmindset geht Hand in Hand mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Nutzung von Fähigkeiten. Mitarbeitende mit einem Innovationsmindset sind bestrebt, neue Fähigkeiten zu erwerben und ihr Wissen ständig zu erweitern. Sie sehen in jeder Herausforderung eine Lernchance und nutzen Ressourcen optimal, um ihre Innovationskraft zu steigern. Für ein Unternehmen ist es wichtig, ein Umfeld zu kreieren, um dies zu ermöglichen.
Unterstützung des IMS:
Prozesse für die Entwicklung und Umsetzung von Innovationen
Wechselwirkung mit Kultur und Mindset: Innovationsprozesse, wie sie im IMS beschrieben sind, bieten eine klare Struktur für die Ideenentwicklung und -umsetzung. Eine lebendige Innovationskultur sorgt dafür, dass diese Prozesse nicht nur formal eingehalten, sondern aktiv gelebt werden. Ein Innovationsmindset fördert die Bereitschaft der Mitarbeitenden, diese Prozesse zu durchlaufen, kontinuierlich zu verbessern und aus Fehlern zu lernen.
Unterstützung des IMS:
Risikomanagement
Wechselwirkung mit Kultur und Mindset: Innovation ist immer mit Risiken verbunden. Ohne ein starkes Innovationsmindset kann Risikomanagement jedoch schnell als hinderlich empfunden werden. In einer Unternehmenskultur, die Innovationen fördert, wird Risikomanagement als Chance verstanden, kreative Lösungen für potenzielle Probleme zu finden und Innovationen erfolgreich zu machen. Mitarbeitende mit einem Innovationsmindset sind besser in der Lage, Risiken zu antizipieren und kreative Lösungen zu entwickeln, um diese zu minimieren.
Unterstützung des IMS:
Überwachung, Analyse und Verbesserung
Wechselwirkung mit Kultur und Mindset: Eine lernfördernde Kultur und ein Innovationsmindset sind entscheidend für die kontinuierliche Verbesserung von Innovationsprozessen. Mitarbeitende, die nach kontinuierlicher Verbesserung streben, tragen dazu bei, dass das IMS nicht statisch bleibt, sondern sich weiterentwickelt.
Unterstützung des IMS:
Fazit
Innovationen entstehen nicht isoliert. Sie sind das Ergebnis eines Zusammenspiels von Struktur, Kultur und Mindset. Die ISO 56002 bietet einen klaren Rahmen für das Innovationsmanagement, aber erst durch eine starke Innovationskultur und ein agiles Innovationsmindset wird dieser Rahmen lebendig und wirksam. Unternehmen müssen Innovation als Herzstück ihrer Strategie verstehen, nicht nur als Pflichtaufgabe. Die Integration von IMS, Kultur und Mindset schafft die Voraussetzungen, um Innovationen gezielt voranzutreiben und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
Die OMIND platform unterstützt diesen Prozess, indem sie Innovationen durch messbare und kontinuierliche Impulse fördert. Dies erleichtert es Unternehmen, das Innovationsmindset und die Unternehmenskultur aktiv weiterzuentwickeln und nachhaltig zu gestalten.
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